Hosti – Eine Hohenloher Erfolgsgeschichte

Die Firma Hosti ist europaweit Marktführer beim Prägen, Bedrucken und Vertrieb von Einweggeschirr. An die 3 Milliarden Pappteller wurden 2008 produziert, bis zu 90 % aus Recyclingmaterial. Mit inzwischen 230 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 43 Millionen Euro blickt man auf eine 60jährige Erfolgsgeschichte zurück.

Dass ökonomisches Denken und ökologisches Handeln die Grundpfeiler einer zukunftsfähigen Firmenphilosophie sein müssen, beweist das Familienunternehmen seit vielen Jahren. 1949 von Emil Stickel gegründet, hat sich die Firma Hosti zu einem absoluten Vorzeigebetrieb entwickelt. Begriffe wie „langfristige Ziele“, „zufriedene Mitarbeiter“, „Motivation“ und „Umweltbewusstsein“ sind immer wieder zu hören. Vor allem das Thema Energieeffizienz hat es den beiden Geschäftsführern Markus und Hansjörg Stickel angetan. Während die Stickels seit jeher auf die firmeneigene Entwicklung und Herstellung der jeweils notwendigen Produktionsmaschinen gesetzt haben – ein unschätzbarer Vorteil an Know-how und Flexibilität gegenüber der Konkurrenz -, kamen im neuen Jahrtausend vielerlei Maßnahmen hinzu, die bei der Produktion anfallenden Energiekosten zu senken. Unter anderem, durch eine konsequente Wärmerückgewinnung und eine Photovoltaikanlage auf dem Firmendach. Das Unternehmen ist nach ISO 14001 zertifiziert.

Was jedoch mehr als alles andere überzeugt, sind die Menschen, die hinter den ehrgeizigen Plänen stehen. Denn jeder einzelne ist sich seiner Verantwortung für das übernommene Familienerbe bewusst. Und da es nun einmal nicht ausreicht, das Erhaltene zu verwalten, kann nur eine ständige, auch persönliche Weiterentwicklung die eigene Konkurrenzfähigkeit gewährleisten. Diese Erkenntnis prägt das Unternehmen. Augenscheinlich setzt man bei Hosti auf eine Kombination aus Bodenständigkeit, Weltoffenheit und Innovationsbereitschaft.

Dass Einweggeschirr bisweilen als wenig umweltfreundlich gilt, hält man bei Hosti für ein widerlegbares Vorurteil. Im Umweltbilanzvergleich mit dem Mehrweggeschirr müssen alle Parameter herangezogen werden. Vor allem der Energie- und Wasserverbrauch, der durch das Spülen entsteht. Ein Leben ohne Pappteller scheint jedoch derzeit kaum vorstellbar. Ob beim Kuchenkauf im Cafe, an der Wurstbude oder im Fußballstadion, überall ist der Pappteller präsent. Und mit einer eigenen Produktreihe aus biologisch komplett abbaubaren Tellern ist man bei Hosti für die Zukunft gerüstet.

„Am Markt findet seit ein paar Jahren eine Konsolidierung statt“, so der kaufmännische Leiter, Matthias Grünstäudl. Auch Hosti ist aktiv daran beteiligt. Drei Wettbewerber wurden bereits übernommen. Wieder stoßen wir auf das Zauberwort „Energieeffizienz“. Denn der entscheidende Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz liegt in einem, bis zu 50 % niedrigeren Gas- und Stromverbrauch. Und damit möchte man sich nicht begnügen. Bis 2012 sollen durch zusätzliche ökologische Maßnahmen Gas-, Wasser- und Stromverbrauch um weitere 10 % gesenkt werden. Nicht nur der Geldbeutel wird damit entlastet, sondern vor allem die Natur.

Im Empfangsraum der Firma Hosti hängt ein Zitat von Henry Ford an der Wand, das viel über die Philosophie der erfolgreichen Unternehmerfamilie Stickel aussagt. Man wird nicht reich, durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt! Wie wahr diese Aussage ist, müssen viele Firmen heute schmerzlich erleben. Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Hosti: durch innovatives, ökonomisches Denken und konsequentes ökologisches Handeln.

Pressebericht aus dem Magazin NATURSCHECK, Ausgabe Heilbronn / Hohenlohe, Herbst 2009

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