HOSTI setzt sich für Ferienbetreuung ein

Für berufstätige Eltern ist es oft ein Problem: Wer betreut die Kinder in den Ferien, wenn sie selbst keinen Urlaub haben? In Pfedelbach gibt es seit 1999 an der Creutzfelder-Schule die verlässliche Grundschulbetreuung. Getragen von der evangelischen Jugendhilfe Friedenshort hat sie bislang nicht nur an den Schultagen, sondern auch an 23 Ferientagen im Jahr eine Betreuung angeboten. Letztere wird nun ausgebaut. Einstimmig hat der Gemeinderat beschlossen, an weiteren zehn Werktagen in den Sommerferien eine Betreuung anzubieten.

Beteiligung Damit, so Bürgermeister Torsten Kunkel, komme man auch Firmenwünschen nach. So sei der Geschäftsführer des Unternehmens HOSTI auf die Gemeinde mit der Bitte zugekommen, die Betreuungszeiten in den Sommerferien auszuweiten, da dies für die HOSTI-Mitarbeiterinnen eine enorme Erleichterung in der Kinderbetreuung bedeute. HOSTI habe dabei auch zugesagt, sich an den Mehrkosten finanziell zu beteiligen. Denn diese können nicht allein durch die Elternbeiträge gedeckt werden. Der Rathauschef will nun auch bei anderen Firmen nachfragen, ob sie sich vorstellen könnten, das Angebot mit einer freiwilligen Spende zu unterstützen. Kunkel: „Wir werden sicherlich das eine oder andere hinkriegen.“

Kalkulation Die möglichen Kosten hat man beim Friedenshort und im Hauptamt berechnet, auch wenn eine genaue Kalkulation schwierig ist, da man nicht weiß, wie viele Eltern das Angebot annehmen. So ist man zunächst von einer niedrigen Zahl von Kindern ausgegangen. Bei einer Betreuung von 7.15 bis 13.30 Uhr ohne Mittagessen müssten die Eltern acht Euro zahlen und der voraussichtliche Abmangel würde rund 5350 Euro betragen. Werden die Kinder von 7.15 bis 16.30 Uhr betreut und erhalten ein Mittagessen, müssen die Eltern zwölf Euro zahlen. Die Unterdeckung werde dann mit rund 9520 Euro zu Buche schlagen. Kunkel: „Ich gehe davon aus, sobald das Angebot da ist, ist das Interesse groß, und der Abmangel wird geringer ausfallen.“

„Kein so großes finanzielles Risiko“ für die Gemeinde mutmaßt Rat Michael Schenk, der sich dafür aussprach, auf jeden Fall den Versuch zu starten. Die Nachfrage bestehe und wenn Eltern nicht sechs Wochen Urlaub hätten, sei das Problem da. „Umso schöner, wenn noch Spenden von Firmen kommen.“

Pressebericht aus der Hohenloher Zeitung von Bettina Henke vom 13.06.2012

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